Alexej Janowski, Gründer des deutschen Designateliers LARTE Design, hat zwei Wege zum selben Karosserieteil verglichen: Design nur in 3D und Clay-Modelling, die Formung eines 1:1-Modells aus Industrieplastilin am Auto. Anlass war das Experiment des eigenen Unternehmens: 2024 eröffnete LARTE Design ein Studio in Turin, in dem Spezialisten mit Stationen bei Ferrari, BMW, Porsche und Pininfarina Projekte vollständig digital führten. Ein Frontstoßfänger: 8–11 Wochen bis zum freigegebenen Design, zwei SLS-Drucke in Originalgröße und Zehntausende Euro für den gesamten Zyklus, davon rund 12.000 allein für den Druck. Am Clay-Modell wird dasselbe Bauteil in ein bis zwei Wochen ohne einen einzigen Druck freigegeben.
Janowskis zentrale Erkenntnis betrifft die Geschwindigkeit des Designs: Handarbeit in Verbindung mit 3D-Technologie führt um ein Vielfaches schneller zur freigegebenen Form als der Bildschirm. Das deckt sich mit der Praxis der großen Hersteller: Das Designzentrum von Lamborghini hat 1:1-Modelle in den Prozess zurückgeholt, Porsche nennt sie unverzichtbar. Im Folgenden erklärt Alexej Janowski, was das Experiment gezeigt hat.
Alexej Janowski, Gründer des deutschen Designateliers LARTE Design, hat zwei Wege zum selben Karosserieteil verglichen: Design nur in 3D und Clay-Modelling, die Formung eines 1:1-Modells aus Industrieplastilin am Auto. Anlass war das Experiment des eigenen Unternehmens: 2024 eröffnete LARTE Design ein Studio in Turin, in dem Spezialisten mit Stationen bei Ferrari, BMW, Porsche und Pininfarina Projekte vollständig digital führten. Ein Frontstoßfänger: 8–11 Wochen bis zum freigegebenen Design, zwei SLS-Drucke in Originalgröße und Zehntausende Euro für den gesamten Zyklus, davon rund 12.000 allein für den Druck. Am Clay-Modell wird dasselbe Bauteil in ein bis zwei Wochen ohne einen einzigen Druck freigegeben.
Janowskis zentrale Erkenntnis betrifft die Geschwindigkeit des Designs: Handarbeit in Verbindung mit 3D-Technologie führt um ein Vielfaches schneller zur freigegebenen Form als der Bildschirm. Das deckt sich mit der Praxis der großen Hersteller: Das Designzentrum von Lamborghini hat 1:1-Modelle in den Prozess zurückgeholt, Porsche nennt sie unverzichtbar. Im Folgenden erklärt Alexej Janowski, was das Experiment gezeigt hat.